Lehrpraxis aktuell – Studierende in unserer Praxis

Herr Michael Landwehr ist Student der Humanmedizin an der Universität Erlangen und wird in der Zeit vom 26.8. bis zum 24.9.2019 in unserer Praxis eine Famulatur ableisten.

Im Rahmen der klinischen Semester absolvieren die Studierenden unterschiedliche Famulaturen in Kliniken und Arztpraxen, um so über die Theorie hinaus auch praktische Erfahrungen sammeln zu können.

Herr Landwehr studiert im 6. Semester und hat bereits viele theoretische Inhalte erarbeitet. Durch seine Verwurzelung in der Region und Interesse für die hausärztliche Medizin im eher ländlich geprägten Umfeld erwuchs der Entschluss, in unserer Praxis für 4 Wochen mitzuarbeiten.
Als akademische Lehrpraxis sind auch wir mit der Ausbildung von jungen Medizinern beauftragt. Entsprechend möchten wir Herrn Landwehr möglichst gut in unsere Praxisabläufe integrieren (Patientengespräche, Untersuchungen, etc.). Sollten Sie als Patient nicht mit der Gegenwart des Kollegen einverstanden sein, teilen Sie dies bitte unserem Helferteam oder den Ärzten mit.

Selbstverständlich unterliegt Herr Landwehr genauso wie wir der ärztlichen Schweigepflicht. Wir bitten Sie also unserem Kollegen das gleiche Vertrauen wie auch uns entgegenzubringen.

TSVG verabschiedet – nicht viel Gutes für unsere Patienten!

Nun wird das Gesetz mit dem sperrigen Namen also umgesetzt. Nach außen wurden lange genug in gewohnt populistischer Natur durch Herrn Bundesminister Spahn die Vorzüge für die Bevölkerung präsentiert: Endlich soll die ach so arbeitsunwillige Ärzteschaft mal mehr arbeiten, sollen Patienten Wunschtermine bei Spezialisten und Hausärzten durch eine 24/7 besetzte Terminservicestelle (also auch in der tiefen Nacht um 3:00 Uhr) vermittelt bekommen können, sollen auch Hausärzte endlich mal offene Sprechstunden anbieten – schließlich muss doch jeder dann zum Arzt gehen können, wann ihm gerade danach ist, Termine sind da doch nur lästig.
 
Auch für unsere Praxis wird die Umsetzung Folgen haben – positiv für Patienten werden diese sich aber eher nicht auswirken:
 
1. Terminvermittlung durch die Terminservicestelle: wir müssen neben vermittelbaren Akutterminen auch „dauerhafte Behandlungsplätze“ zur Verfügung stellen, die dann durch ein Callcenter an arztsuchende Patienten vermittelt werden. Diese Akuttermine stehen freilich unserem ohnehin schon viel zu großen Patientenstamm nicht mehr zur Verfügung – für „unsere“ Patienten wird es also zwangsläufig schwieriger werden, Termine zu bekommen. Weiter werden wir unsere aktuelle Politik, Patienten ohne einen Hausarzt i.d.R. aufzunehmen (das sind meist neu zugezogene Pflegeheimbewohner, etc.) wohl einschränken: stattdessen müssen wir es dann hinnehmen, Neupatienten vermittelt zu bekommen, die möglicherweise sogar schon einen versorgenden Hausarzt haben, dort aber aus bestimmten Gründen unzufrieden sind.
 
2. Steigerung der Sprechstunden- und Hausbesuchszeit auf 25 Stunden/Woche: Darüber können wir nur müde lächeln. Würden wir uns auf diese Zeitforderung zurückziehen, hätten wir alle deutlich mehr Freizeit und unsere Patienten ein Problem.
 
3. Vermittlung von Facharztterminen soll für Hausärzte vergütet werden: gerade im Rahmen der Hausarztprogramme, insbesondere aber allgemein ist bei durch uns initiierten Vorstellungen bei Spezialisten die Terminvereinbarung eher die Regel als die Ausnahme. Dass jetzt diese Terminvermittlung vergütet werden sollt klingt erstmal gut. Schaut man sich aber die damit verbundenen bürokratischen Anforderungen an, wird das alles schon wieder relativiert: Zusätzliche Abrechnungsscheine müssen im System erstellt, Pseudo-Abrechnungsziffern generiert werden und der annehmende Gebietsarzt muss den Fall ebenso kennzeichnen – ansonsten wird man wohl leer ausgehen. Noch aufwändiger wird das bei durch die Terminservicestelle vermittelten Terminen, da hier neben einem (ggf. weiteren) doppelten Abrechnungsschein auch noch die Zeitspanne zwischen Vermittlungswunsch und Termin vermerkt werden muss. Für diesen bürokratischen Wahnsinn hat unser Team schlicht keine Zeit! 

Lehpraxis aktuell – Blockpraktium für 2 Wochen

Frau Ines Kölmel ist Studentin der Humanmedizin an der Universität Würzburg und wird in der Zeit vom 6.5. bis zum 17.5.2019 in unserer Praxis ein Blockpraktikum ableisten.

Im Rahmen der klinischen Semester absolvieren die Studierenden unterschiedliche Praktika in Kliniken und Arztpraxen, um so über die Theorie hinaus auch praktische Erfahrungen sammeln zu können.

Frau Kölmel studiert bereits im 10. Semester und hat ihr Praktisches Jahr vor sich – ein breites theoretisches Wissen ist also schon jetzt vorhanden.

Als akademische Lehrpraxis sind auch wir mit der Ausbildung von jungen Mediziner*innen beauftragt. Entsprechend möchten wir Frau Kölmel möglichst gut in unsere Praxisabläufe integrieren (Patientengespräche, Untersuchungen, etc.). Sollten Sie als Patient*in nicht mit der Gegenwart der Kollegin einverstanden sein, teilen Sie dies bitte unserem Assistenzteam oder den Ärzt*innen mit.

Selbstverständlich unterliegt Frau Kölmel genauso wie wir der ärztlichen Schweigepflicht. Wir bitten Sie also unserer Kollegin das gleiche Vertrauen wie auch uns entgegenzubringen.

4 Wochen Hausarzt – Studentin schnuppert Praxisluft

Über vier Wochen hat uns Kristina Marseille, Medizinstudierende in Lübeck, bei unserer täglichen Arbeit begleitet. In dieser Zeit bot sich der angehenden Ärztin das gesamte breite Spektrum unseres großartigen Fachs.

Zwar waren saisonbedingt viele Infekte an der Tagesordnung, bei denen immer wieder auch die körperliche Untersuchung und Beurteilung des Befundes geübt werden konnte. Dennoch gelang auch ein Einblick in Hauterkrankungen, orthopädische Probleme, neurologisches Differenzialdiagnosen, HNO-Erkrankungen und viele, weitere Fachrichtungen betreffende Krankheitsbilder. Selbstverständlich beteiligte sich Frau Marseille auch an unseren Pflegeheimvisiten und Hausbesuche.

Wir blicken zurück auf sehr angenehme Wochen mit einer interessierten und engagierten Studierenden, die uns auch durch aufgeworfene Fragen und Differenzialdiagnosen immer wieder an die Begründung des eigenen Tuns erinnerte. Wir wünschen Frau Marseille alles Gute für ihre weitere Ausbildung und hoffen, Interesse an der Allgemeinmedizin geweckt zu haben – unsere Türen stehen ihr jederzeit wieder offen! Danke Krissi!

 

Lehrpraxis aktuell – Blockpraktikum für 2 Wochen!

Frau Dorothea Glaser ist Studentin der Humanmedizin an der Universität Würzburg und wird in der Zeit vom 11.3. bis zum 22.3.2019 in unserer Praxis ein Blockpraktikum ableisten.

Im Rahmen der klinischen Semester absolvieren die Studierenden unterschiedliche Praktika in Kliniken und Arztpraxen, um so über die Theorie hinaus auch praktische Erfahrungen sammeln zu können.

Frau Glaser studiert bereits im 10. Semester und hat ihr Praktisches Jahr vor sich – ein breites theoretisches Wissen ist also schon jetzt vorhanden.

Als akademische Lehrpraxis sind auch wir mit der Ausbildung von jungen Medizinern beauftragt. Entsprechend möchten wir Frau Glaser möglichst gut in unsere Praxisabläufe integrieren (Patientengespräche, Untersuchungen, etc.). Sollten Sie als Patient/in nicht mit der Gegenwart der Kollegin einverstanden sein, teilen Sie dies bitte unserem Assistenzteam oder den Ärzten mit.

Selbstverständlich unterliegt Frau Glaser genauso wie wir der ärztlichen Schweigepflicht. Wir bitten Sie also unserer Kollegin das gleiche Vertrauen wie auch uns entgegenzubringen.